Lat.: Buthus occitanus
Herkunft: Südfrankreich, Iberische Halbinseln, Sizilien, Malta ( vermutlich eingeschleppt ), Nordafrika, Israel, Jordanien, den Irak, die Sahara sowie die Sahel-Zone vom Senegal bis nach Äthiopien und Somalia
Größe: ca. 8 cm
Aussehen: Die Tiere weisen eine Sand gelbe Färbung auf, die an den Rückensegmenten auch dunklere Schattierungen ausbildet, so dann der Eindruck einer Streifen Zeichnung entstehen kann. Die Scheren sind kompakt und verjüngen sich nach vorne deutlich. Im Verhältnis zum Metasoma ist die Giftblase ziemlich groß. Männchen besitzen mehr Kammzähne als Weibchen.
Haltung: Jedes paar benötigt ein wenigstens 30 x 30 x20 cm ( L x B x H ) messendes Becken. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Tiere ausreichend gefüttert werden, da es sonst zu Kannibalismus kommt. Als Bodengrund eignet sich grober Sand oder Lehm, bzw. ein Gemisch aus beidem. Die Tagestemperaturen sollten bei 23-26°C liegen und können lokal sogar auf 35 bis 38°C erhöht sein. Gerade bei hoher Haltungstemperatur darf eine flache Wasser Schale nicht fehlen.
Verhalten: Oft liegen die Tiere mit engem Körperkontakt unter einem Versteck. B. occitanus ist eine im Terrarium sehr lebhafte und häufig auch tagaktive Art.
Giftigkeit: Stiche der europäischen Art B. occitanus können schmerzhaft sein, zeigen aber keine systemische Wirkung. Das Gift von B. tunetanus ist dagegen weit potenter und kann zu Herz-Kreislauf-Problemen führen.


